Weltkarte

Indien

Derzeit führen wir fünf Klimaschutzprojekte in Indien zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Alle Projekte sparen Emissionen ein und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Zusätzlich mindern die Projekte Armut und fördern die Gesundheit sowie die Gleichstellung der Geschlechter.

Kamerun

Dank der innovativen Kochtaschen in unserem kamerunischen Projekt wird weniger Feuerholz zum Kochen benötigt. Das mindert die Abholzung und spart Emissionen ein.

Rwanda

Our partner RDIS in Rwanda implements this project, and replaces open fire places for cooking with energy-efficient cook-stoves. Additionally water filters are in use to make clean drinking water available.

 

Kenia

Die energieeffizienten Kochstellen in unserem Projekt in Kenia ersetzen offene Feuerstellen. Das mindert den Holzverbrauch und spart so Emissionen ein.

Bangladesch

Um Brennholz zu sparen, bekommen die Haushalte energiesparende Herde. Diese benötigen 70–80 Prozent weniger Feuerholz beim Kochen. In den nächsten sechs Jahren sollen 3.400 davon im Projektgebiet verteilt werden. Pro Herd sparen sie 3,27 t CO2 im Jahr ein.

Nepal

Die Partnerorganisation SAHAS unterstützt die indigene Bevölkerung durch die Bereitstellung von Biogasanlagen, energieeffizienten Kochherden und Trinkwasserfiltern.

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Solarlampen in Indien

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erneuerbare Energien
Projektland
Indien
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
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Energieeffiziente Kochtaschen in Kamerun

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Energieeffizienz
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Kamerun
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
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Energieeffiziente Kochstellen in Indien

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Indien
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
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Erneuerbare Energien mit Biogas in Indien (ADATS)

Projektart
erneuerbare Energien
Projektland
Indien
Zertifizierung
Fairtrade Klima-Standard Gold Standard for the Global Goals
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Energieeffiziente Kocher in Indien

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Indien
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
SDGs
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Energieeffiziente Kochstellen und sauberes Trinkwasser mit Wasserfiltern in Ruanda

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Rwanda
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
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Energieeffiziente Kochstellen in Kenia

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Kenia
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
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Energiesparende Herde in Bangladesch

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Bangladesch
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
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Erneuerbare Energien mit Biogas in Indien (SEDS)

Projektart
erneuerbare Energien
Projektland
Indien
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
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Förderung nachhaltiger Energie in Nepal

Projektart
Energieeffizienz erneuerbare Energien
Projektland
Nepal
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
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Entwicklung des freiwilligen Kompensationsmarktes

Die Entwicklung des freiwilligen Kompensationsmarktes vom Kyoto-Protokoll zum Pariser Klimaschutzvertrag beschäftigt die Klima-Kollekte als Kompensationsfonds, der auf dem freiwilligen Markt agiert. Im Folgenden erläutern wir den aktuellen Stand (zum 09.02.2021, Angaben ohne Gewähr) und weisen darauf hin, dass die endgültigen Entwicklungen noch nicht in Gänze absehbar sind.

Während des Kyoto-Protokolls sind die Industrieländer verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren; im Pariser Klimaschutzvertrag haben sich alle Länder verpflichtet ihre THG-Emissionen zu reduzieren. Der Clean Development Mechanism (CDM), in dessen Rahmen bisher verpflichtete Unternehmen in Industriestaaten Emissionsreduktionen in Entwicklungs- und Schwellenländern finanzieren und sich als Einsparungen anrechnen lassen können, läuft Ende 2021 aus.

Um eine doppelte Zählung der gleichen CO2-Einsparung in Österreich und im Gastland des Projektes zu vermeiden, möchte die Klima-Kollekte weiterhin transparent darstellen können, ob die in ihren Klimaschutzprojekten erzielten CO2-Reduktionen vom Gastland zur Erfüllung seines Klimaziels angerechnet werden. Wenn dies nicht der Fall ist, darf die Berichterstattung des Gastlandes die erzielten CO2-Reduktionen nicht einschließen. Mit welchen Verfahren dies genau ausgestaltet werden kann, wird möglicherweise auf der kommenden UN-Klimakonferenz in Glasgow im November 2021 diskutiert.

Zu den Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden.

Unsere Kleinstprojekte ohne Gold Standard Zertifizierung

Von jeder Kompensation, die wir einnehmen, nutzen wir für die Förderung von Kleinstprojekte (< 5.000 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr) 1,00 Euro für unseren  Kleinstprojektefonds. Aus diesem Fonds unterstützen wir Klimaschutzprojekte in Ländern, die auf Grund ihrer Lage oder aus strukturellen Gründen bisher wenig finanzielle Unterstützung finden.

Bisher hat die Klima-Kollekte sechs Kleinstprojekte durch eine Anschubfinanzierung gefördert. Diese befinden sich in Lesotho, Kuba, Myanmar, Tansania, Uganda und Nicaragua. Ziel ist es, die Partnerorganisationen und die  Projekte langfristig so zu qualifizieren, dass die CO2-Einsparungen bemessen und für die CO2-Kompensation genutzt werden kann.

Dafür müssen die Projekte die Kriterien des Gold Standard for the Global Goals anwenden und einhalten. Alle Projekte deren Einsparungen wir für die Kompensation nutzen, lassen wir  stichprobenartig extern überprüfen unter Einhaltung der Kriterien des Gold Standard for the Global Goals. Derzeit nutzen wir für die Kompensation zwei Projekte, die nicht vom Gold Standard zertifiziert wurden:  Das Kleinstprojekt zur Förderung energieeffizienter Kochstellen in Nicaragua, das von Mission EineWelt finanziert und begleitet wird und das Kleinstprojekt zur Förderung erneuerbare Energien mit Biogas in Kuba, das von der Partnerorganisationen Centro Lavastida und CCRD in Kooperation mit dem Berliner Missionswerk durchgeführt wird. Das Kleinstprojekt in Nicaragua spart seit 2014 durchschnittlich 700 t CO2/Jahr ein und wurde im Jahr 2018 durch einen Gutachter extern verifiziert. Es soll Schritt für Schritt ausgedehnt werden und eine Zertifizierung ist angestrebt. Eine Biogasanlage in Kuba leistet 12 KWh, kann bis zu acht Personen mit Strom versorgen und spart damit 1.3 ha an Wald ein, das entspricht 6,5 t CO2/Jahr.  Überdies sind die Reste nach der Gärung ein hochwertiger Bio-Dünger für die Böden.

Zusätzlich werden ab dem Jahr 2021 erstmalig auch Einsparungen aus dem Kleinstprojekten in Tansania und Uganda für die Kompensation genutzt.

 

 

 

 

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energieeffiziente Öfen in Tansania

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Gold Standard for the Global Goals nach Gold Standard Kriterien
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Energieeffiziente Kochherde in Uganda

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Uganda
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals nach Gold Standard Kriterien
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Energieeffiziente Kochstellen in Nicaragua

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Energieeffizienz
Projektland
Nicaragua
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals nach Gold Standard Kriterien
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erneuerbare Energien mit Biogas in Kuba

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erneuerbare Energien
Projektland
Kuba
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Gold Standard for the Global Goals nach Gold Standard Kriterien
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erneuerbare Energien in Myanmar

Projektart
erneuerbare Energien
Projektland
Myanmar
Zertifizierung
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Ein "Sehr gut" von der Stiftung Warentest für die Klima-Kollekte

Die Stiftung Warentest hat die Untersuchung "Freiwillige CO2-Kompensation" durchgeführt. Als eine von insgesamt sechs Organisationen wurde die Klima-Kollekte gGmbH dabei unter die Lupe genommen -  und mit dem Qualitätsurteil "sehr gut" ausgezeichnet.

Die Prüfer:innen wollten wissen, was die Kompensations-Anbieter konkret für den Klima­schutz tun und wie sie über ihr Handeln Rechenschaft ablegen. Entscheidend für das Testurteil war vor allem die Qualität der Kompensation. Um sie messen zu können, wurden die Zertifikate bewertet, mit denen den Projekten die CO2 -Einsparung bescheinigt wird. Die besten Noten gab es für Zertifikate, die nach dem Gold Standard ausgestellt sind. Der Gold Standard ist ein Gütesiegel für Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern (s.oben). Er wurde 2003 vom WWF und anderen Umweltverbänden entwickelt und will sicherstellen, dass Projekte nicht nur dem Klima, sondern auch den Menschen nützen. In diesem Punkt hat die Klima-Kollekte mit am besten abgeschnitten, da sie mit den besonders anspruchsvollen Gold-Standard-Zertifikaten arbeitet.

Die detaillierten Testergebnisse finden Sie in der Ausgabe von Finanztest (03/2018). Die Testtabelle zeigt, wie die Klima-Kollekte im Vergleich zu anderen Anbietern in den Prüf­punkten Qualität der Kompensation, Trans­parenz sowie Leitung und Kontrolle abschneidet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Klimaschutzzertifikate

2019 hat die Klima-Kollekte erfolgreich Klimaschutzzertifikate in Höhe von 51.841t CO2 stillgelegt. 2018 konnten Klimaschutzzertifikate in einer Gesamthöhe von 50.675 t CO2 stillgelegt werden. 2017 konnten wir 20.477 CO2-Zertifikate stilllegen. Im Jahr 2016 hat die Klima-Kollekte insgesamt 20.477 Klimaschutzzertifikate stillgelegt. 2016 wurden erfolgreich 33.023 t COstillgelegt. 2015 wurde folgende Menge an Treibhausgasemissionen kompensiert: 8.373 t CO2. Im Jahr 2014 wurden 2.000 Zertifikate stillgelegt. In 2013 konnten wir Zertifikate in Höhe von 6.200 stillegegen und im Jahr 2013 wurden Treibhausgasemissionen in Höhe von insgesamt 6.801 t CO2 kompensiert.

Einen Gesamtüberblick aller Zertifikate mit den dazugehörigen Projekten können Sie sich hier herunterladen: Gesamtüberblick Stilllegungen

Bei Rückfragen können Sie uns jederzeit kontaktieren unter officedontospamme@gowaway.klima-kollekte.at