Das Fliegen umweltschädlich ist, ist bekannt... wie lässt sich darüber hinaus der CO2 Ausstoß reduzieren?

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Was ist ein ökologischer Fußabdruck und wie ist es möglich ihn zu berechnen?

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Feste und Gemeindeleben

Faschings-Planung

Auch bei den Planungen für Fasching kann Klimaschutz bedacht werden. Muss es jedes Jahr ein neues Kostüm sein oder lässt sich ein altes nochmal nutzen? Vielleicht haben ArbeitskollegInnen etwas ältere Kinder und die Kostüme vom Vorjahr noch im Schrank?

Umweltmanagement in Ihrer Gemeinde

Auch als Gemeinde können Sie Ihren Beitrag leisten: Mit der Einführung des kirchlichen Umweltmanagementsystems „Grüner Hahn“ bzw. „Grüner Gockel“ senken Sie Ihre Betriebskosten und schützen zugleich das Klima.

Einsatz fürs Klima

An Festen trifft sich oft die ganze Familie. Neben einem klimaschonenden Menü aus regionalen, biologischen und saisonalen Produkten und mit möglichst geringem tierischem Anteil, kann auch das Beisammensein genutzt werden, um über Klimaschutz zu sprechen. Denn Klimaschutz wird gestärkt durch den gemeinsamen Austausch darüber.

Silvester ohne Feuerwerk

Das neue Jahr ohne Feuerwerk und Bleigießen zu begrüßen, schont Natur und Klima. Allein in den fünf größten deutschen Städten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main) werden zum Jahreswechsel rund 200 Tonnen Silvesterabfall produziert. Hinzu kommen Luftschadstoffe und Feinstaubbelastung. Letztere beträgt in der Silvesternacht bis zu 15% des Straßenverkehrs eines gesamten Jahres.

CO2 fasten

Für die Christen beginnt am Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit bis zum Karsamstag. Fasten muss hierbei nicht nur als Verzicht auf bestimmte Lebensmittel verstanden werden, sondern kann genauso auch als Verzicht auf einen Teil des hierzulande hohen Lebensstandards gesehen werden. Versuchen Sie für’s Klima zu fasten. Gut für das Klima ist es zum Beispiel, wenn in der Fastenzeit auf tierische Lebensmittel, das Auto oder Müll verzichtet wird. Hierbei können Sie unsere Tipps nutzen und sich etwas aussuchen, was Sie definitiv nicht „für immer“ durchhalten könnten oder wollen würden. Sind Sie beispielsweise leidenschaftlicher Fleischesser und können sich auch aus Klimagründen nicht vorstellen Vegetarier zu werden, so probieren Sie das für die Fastenzeit aus. Reduzieren oder verzichten Sie bis Karsamstag auf Fleischprodukte. Wenn Sie häufig auf das Auto angewiesen sind und es dadurch zum Beispiel täglich nutzen, reduzieren Sie die Autonutzung für diese Zeit auf das absolute Minimum. Oder beobachten Sie bis Karsamstag Ihr Konsumverhalten - überlegen Sie bei jedem Einkauf: benötige ich das unbedingt? Auf diese Weise können Sie etwas zur Bewahrung der Schöpfung beitragen.

Das klimafreundliche Osterei

Gefärbte Eier gehören für viele zu Ostern dazu. Um dabei nicht die Umwelt zu belasten, kann man die Eier selbst färben und dafür ökologische Ostereierfarben nutzen oder den Eiern mit Hausrezepten aus der Natur Farbe verleihen. (Rote Beete, Karottensaft, Spinatsud, …). Diese Farben sind zwar nicht genauso kräftig, aber dafür garantiert gesundheitsverträglich und nachhaltig. Aus ökologischen und ethischen Gründen sind zum Ausblasen Bioeier aus Mehrzweckhaltung am besten geeignet, deren Schale zudem dicker ist.

Und wussten Sie schon, dass die Eier zum Kochen nicht komplett im Wasser schwimmen müssen? 1-2 cm Wasser im Topf reichen aus – das spart Energie, nicht nur für’s Osterei, sondern das ganze Jahr.

Das klimafreundliche Osterfest

Wenn man einen Fair Trade – Schokoosterhasen (oder andere Süßigkeiten) kauft, werden dadurch nicht nur die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kakaobauern unterstützt. Zu den Fair Trade-Standards gehört auch der umweltschonende Anbau. Somit leistet man mit dem Kauf auch einen kleinen Beitrag für eine nachhaltigere Landwirtschaft. Die größte Auswahl fair gehandelter Osterspezialitäten findet man in den Weltläden und in gut sortierten Biomärkten.

Eine Osterkerze mit ihrer vielschichtigen Symbolik ist etwas Besonderes. Das spiegelt sich auch im Material der Kerze wieder. Traditionell wird sie aus reinem (gebleichtem) Bienenwachs gezogen, das sauber und wohlriechend brennt und sich so von früher verbreiteten minderwertigen Talgkerzen abhob. Heute werden die meisten Kerzen aus Paraffin hergestellt, einem fossilen Rohstoff, der beim Verbrennen viel Ruß und Stickstoffoxide erzeugt. Kerzen aus Bienenwachs sind deshalb auch heute die gesunde und ökologisch beste Wahl. Alternativen sind Kerzen aus Stearin, das aus Rohstoffen wie Palmöl, Biomasse oder (gentechnikfreien) Sojawachs besteht. Die weltweit hohe Nachfrage nach Palmöl führt aber dazu, dass große Flächen tropischen Regenwalds für den Anbau gerodet werden, so dass Palmöl nicht als nachhaltige Alternative gelten kann.

Advent, Advent, Adventskranz

Wenn der 1. Advent vor der Tür steht und Sie einen Adventskranz kaufen wollen, denken Sie ans Klima! Ist bei Ihnen in der Nähe ein Wald und können Sie selbst ein paar Zweige und natürliche Dekoration sammeln? Achten Sie ansonsten beim Adventskranz darauf, dass seine Herkunft regional ist und er keine Plastikdekoration hat.

Klimafreundliche Weihnachtsdeko

Eine klimafreundliche Herstellung des Adventskranzes, geringe Verbrauchswerte von LED Lichterketten sowie die erneute Verwendung der Dekoration aus dem letzten Jahr schützen das Klima. Kerzen aus Bienenwachs oder aus Biomasse sind verträglicher für die Umwelt als herkömmliche Paraffinkerzen, die im Erdölverarbeitungsprozess hergestellt werden. Außerdem duften Bienenwachskerzen angenehm natürlich und Sie unterstützen damit Bienen – besonders wertvolle Nutztiere. Utopia hat einen Einkaufsratgeber für ökologische Kerzen.

Für Weihnachtsbäume gilt: Dem Klima tut es gut, wenn Sie eine einheimische Fichte oder Tanne aus der Region kaufen oder gänzlich auf den Baum verzichten. Ein im Handel gekaufter Baum sollte mindestens das Siegel FSC (für nachhaltige Fortwirtschaft) tragen.

Vorweihnachten – Zeit des Lichts

Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit des Jahres, in der wir unsere Vorfreude auch durch Beleuchtungen in den Fenstern, auf dem Adventskranz und bald am Baum zeigen. Wenn Sie Lichterketten aufhängen möchten, nutzen Sie energiesparsame Lichterketten, denn eine mit 10 Lämpchen á 25 Watt benötigt bei einer Brenndauer von 8 Stunden in einem Monat so viel wie ein energiesparsamer Kühlschrank in 5 Monaten. Schalten Sie abends alles aus oder nutzen Sie Zeitschaltuhren, damit die leuchtende Deko an Fenster und Balkon nicht die ganze Nacht hindurch leuchtet.

Übrigens: Wir verbrauchen in Deutschland rund 500 Millionen Kilowattstunden für die Weihnachtsbeleuchtung. Damit könnten 140.000 Haushalte für ein Jahr mit Strom versorgt werden.

Die Weihnachtsbäckerei

Feingebäck verursacht weniger Treibhausgase als Schokolade, dunkle Schokolade wiederum weniger als helle oder weiße. Wenn Sie zudem in Ihrer Weihnachtbäckerei ökologisch produzierte Zutaten nutzen, sowie Margarine statt Butter und alle Plätzchensorten gleichzeitig im Ofen backen, haben Sie schon wieder etwas CO2 gespart.

Feiertagsplanung

Dem Klima tut es gut, wenn Sie ein vegetarisches oder veganes Festessen auf den Tisch bringen und statt großer Geschenke an eine Umwelt- oder Klimaschutzorganisation spenden.

Weihnachten – Fest des Konsums

Langlebigkeit und wirklicher Bedarf sind die besten Kriterien für ein ökologisches Weihnachtsgeschenk. Wie wäre es dieses Jahr mal mit Bienenwachskerzen? Die schonen im Gegensatz zu erdölbasierten Paraffinkerzen das Klima und die Bienen.

Ein Spendengeschenk oder ein Gutschein für nachhaltige Anbieter kann – besonders für Menschen, bei denen Sie nicht wissen, was sie Ihnen schenken sollen – etwas Passendes sein. Viele Hilfsorganisationen bieten so etwas mit kreativen Ideen an. Auch die Klima-Kollekte bietet Gutscheine an: Kompensieren Sie z.B. die Emissionen der letzten Urlaubsreise oder des Jahresverbrauches des Autos Ihrer/-s Liebsten und wir erstellen Ihnen einen Geschenkgutschein für den Gabentisch.

Unter dem Motto „Do it yourself“ schenken ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch voll im Trend. Selbstgemachtes, wie beispielsweise Marmelade mit Früchten aus dem eigenen Garten, hausgemachte Pralinen, Gebasteltes aus umweltfreundlichen oder mehrfach genutzten Materialien (upcycling) stehen ganz oben auf der grünen Liste.

Achten Sie bei elektronischen Geräten darauf, ob der/die Beschenkte sie wirklich benötigt und ob es eine energiesparsame Version davon gibt.

Übrigens: Meistens lässt sich Geschenkpapier wiederverwerten. Das spart unnötigen Papier- oder Plastikmüll und damit auch ein wenig CO2. Auch eine ökologische Verpackung Ihres Geschenkes trägt zum Klimaschutz bei, energieintensiv produzierte Geschenkfolie landet hingegen meist ohne große Beachtung schnell auf dem Müll.

 

Interessante CO-Spartipps für weitere Bereiche des Lebens finden Sie hier.