Wöchentliche CO2-Tipps

Hier finden Sie wöchentlich Tipps zum Einsparen und Vermeiden von CO2-Emissionen.
So schonen Sie das Klima und sparen oft auch Zeit und Geld.
 
Tipp 21: Klimabewusst naschen
Wussten Sie, dass dunkle Schokolade in der Produktion weniger Treibhausgase freisetzt als Milchschokolade oder weiße Schokolade? Dunkle Schokolade enthält auch weniger Zucker, ist also "gesünder" als helle Schokolade.
 
Tipp 20: Drei klimawirksame Vorsätze für 2016
Mit der Umsetzung dieser Vorsätze für das Neue Jahr helfen Sie, das Klima zu schonen, die Energiewende zu unterstützen und sozial verträgliche Organisationen zu stärken:
1. Wechseln Sie zu einem zertifizierten Ökostromanbieter. So fördern Sie die Energiewende und schonen das Klima.
2. Wechseln Sie zu einer ethischen-ökologischen Bank. So wird Ihr Geld nicht mehr in Rüstung oder Kohleabbau investiert.
3. Wechseln Sie zu einer ethischen Vorsorgekasse. Jeden Monat zahlt Ihr Arbeitgeber Beiträge an die MitarbeiterInnenvorsorgekasse; dieses Geld wird zunächst mal angelegt. Fragen Sie Ihren Dienstgeber, ob die Kasse auf ethische und ökologische Anlagemöglichkeiten ausgerichtet ist. Wenn nicht, können Sie einen Wechsel anregen.
 
Tipp 19: Klimafreundliche Weihnachtsbäckerei
Zum Backen eignet sich auch hochwertige Pflanzenmargarine statt Butter. Auf 250g Fett können Sie etwa 5,7 Kilogramm CO2 einsparen.
Außerdem: bei heutigen Backöfen kann man gut Nachwärme einrechnen.

Tipp 18: Smarte HandynutzerInnen
Jährlich werden weltweit 1,5 Mrd Handys produziert. Bereits 2012 hatte jede/ jeder ÖsterreicherIn im Schnitt 1,5 Handys. In jedem Handy oder Smartphone stecken viele seltene Rohstoffe, die zum Teil unter sehr problematischen Umständen gefördert werden. Nutzen Sie Ihr mobiles Telefon möglichst lange und achten Sie darauf, dass Einzelteile (wie Akku) ersetzbar sind.
 
Tipp 17: Geschirr spülen
Abwaschen mit dem Geschirrspüler ist wasser- und stromsparender als von Hand zu spülen – vor allem, wenn er voll gefüllt ist und im Normal- bzw. Sparprogramm läuft. Wenn Sie regelmäßig mit dem Geschirrspüler den Abwasch machen, können Sie auch die Wassertemperatur in der Küche reduzieren und so weitere Energie sparen!
 
Tipp 16: Effiziente Backhitze
Entfernen Sie nicht genutzte Backbleche und -formen aus dem Backofen, bevor Sie ihn nutzen. Damit lassen sich bis zu 20% Energie sparen.

Tipp 15: Zeit für neue Herbstmode?
Second-Hand Kleidung oder zertifiziert öko-faire Textilien belasten das Klima weniger als konventionell hergestellte Kleidung großer Ketten. Die chemiefreie Produktion schont Ihre Haut und für faire Preise gibt es viele schöne Second-Hand Kleidungsstücke!

Tipp 14: Kontowechsel für den Klimaschutz
Falls Sie Ihr Konto noch nicht bei einer ethischen Bank haben, ist dies ein wichtiger Schritt zu mehr Klimaschutz. Ethisch agierende Banken, wie die GLS Bank, die Umweltbank, die Triodos, die Ethikbank und auch kirchliche Banken, wie z.B. die Steyler Bank, investieren nicht in Atom, Kohle, Rüstung & Co - sondern in soziale Projekte, in Klimaschutz und den Aufbau von erneuerbaren Energie. Beraten Sie sich und wechseln Sie, damit Ihr Geld nicht hinter dem Rücken gegen Ihre Ideen arbeitet!

Tipp 13: WLAN nur bei Nutzung?
Deaktivieren Sie zuhause Ihren WLAN-Router. Wenn ein Router rund um die Uhr läuft, benötigt er über 100 Kilowattstunden pro Jahr. Bei einer Nutzung von ca. 3 Stunden täglich lassen sich bei konventionellem Strom etwa 50 Kilogramm CO2 jährlich einsparen (und ca. 25 Euro Stromkosten).

Tipp 12: Klimafreundlich Zähneputzen??
Sie nutzen eine elektrische Zahnbürste? Legen Sie die Bürste öfter mal neben das Aufladegerät. Ständiges Be- und Entladen schadet dem Akku und verbraucht unnötige Energie. Auch das Ladegerät sollten Sie bei Nichtverwendung aus der Steckdose ziehen. Wenn Sie öfter komplett entladen, können Sie Stromkosten von bis zu 10 Euro im Jahr sparen. Noch klimafreundlicher ist natürlich manuelles Zähneputzen

Tipp 11: Heißes im Kühlfach?
Zu viel gekocht? Kein Problem, Essensreste können meist wunderbar ein paar Tage im Kühlschrank auf den nächsten Hunger warten oder wesentlich länger eingefroren bis zur kompletten Verwertung gelagert werden. Achten Sie darauf, keine noch heißen Gerichte in den Kühlschrank oder das Gefrierfach zu stellen, sondern sie erst auf Zimmertemperatur abkühlen zu lassen - im Herbst/Winter ist auch der Balkon perfekt hierfür!
Denken Sie daran, dass Gefriergeräte die größten Stromfresser im Haushalt sind!

Tipp 10: Ohne Alufolie in der Küche
Die Produktion eines Kilo Alufolie verursacht 9 Kilogramm CO2. Anstelle von Alufolie zum Aufbewahren oder Transportieren von Lebensmittel können Glas- oder Kunststoffgefäße verwendet werden. Für 1-2 Tage lassen sich Essensreste im Kühlschrank gut auch mit einem Teller abdecken.
Falls man doch mal Alufolie braucht gibt es in guten Naturkostläden oder Biosupermärkten auch recycelte Alufolie, genauso hygienisch aber mit bis zu 90% weniger Energie hergestellt.

Tipp 9: Wasser auf Wohlfühltemperatur
Wenn Sie einen Durchlauferhitzer nutzen: stellen Sie ihn auf die passende Temperatur. Meist reichen 45-50 Grad, teilweise auch weniger – je nachdem, wie Sie das warme Wasser in der Regel nutzen. Die Temperaturreduktion nutzt nicht nur dem Klima, sondern auch den Leitungen, weil sie weniger schnell verkalken.

Tipp 8: Stromsparen zuhause - auch Kleinvieh macht Mist
Ziehen Sie Ladegeräte von Laptop, Handy und Co, jeweils wenn sie nicht in der Nutzung sind aus der Steckdose – oder Sie nutzen eine ausschaltbare Steckerleiste, die Sie allerdings dann auch ausschalten müssen :) Denken Sie bei der Gelegenheit auch ans Ausschalten von Standby aller Geräte, die nicht in Verwendung sind, das macht noch mehr aus!

Tipp 7: Klimaschonendes Grillen
Eines der wohlmöglich letzten Sommerwochenenden steht uns bevor. Wenn Sie diese Woche nochmal Grillen werden - denken Sie an's Klima.
Klimafreundliches Grillen geht am besten vegetarisch und auf dem Gasgrill. Wer dennoch Fleischsteak essen möchte, sollte helles Biofleisch aus der Region verwenden – und wem das Rauchfeeling wichtig ist, sollte für ein klimabewusstes Grillen auf nachhaltige Forstwirtschaft der Holzkohle achten. Probieren Sie Alternativen zum Fleischsteak, z.B. aus Seitan oder Lupinen.
 
Tipp 6: Klimaschonende Ernährung
Wenn Sie sich nicht komplett vegetarisch ernähren wollen, essen Sie mehr Fisch und Geflügel als Säugetiere. Fleisch von Vierbeinern verursachen durch Haltung/Produktion meist weit mehr Emissionen.
Außerdem: biologisch produziertes Fleisch aus der Region ist in der Regel deutlich weniger klimaschädlich als konventionelles aus dem Supermarkt.
 
Tipp 5: Fallende Blätter
 Bei so einem heißen Sommer lassen schon die ersten Bäume ihre Blätter fallen. Und auch sonst gibt es einiges im Garten zu tun.
Vermeiden Sie den Einsatz elektrischer Gartengeräte (z.B. Laubbläser).
Außerdem: das schont nicht nur die eigenen, sondern auch die Ohren der Nachbarn und nicht zuletzt die kleinen Nutztiere werden es Ihnen danken.
 
Tipp 4: Flüssiger Sommertipp
In so einer heißen Woche wie dieser ist ausreichend Trinken natürlich besonders wichtig. Aus Klimaaspekt empfehlen wir Mineralwasser aus Glasflaschen eines regionalen Abfüllers. Mineralwasser in PET Flaschen belastet das Klima etwa doppelt so stark wir regionales in Mehrwegflaschen aus Glas.
Außerdem reduzieren Sie so Ihre Abfallmenge. Noch besser ist das Trinken von Leitungswasser. In einer Glaskaraffe mit Minzblättern aus dem Garten oder Gurkenscheiben vom Wochenmarkt macht das auch für Gäste was her.
 
Tipp 3: Sommertipp für klimaschonenden Urlaub
Laut Süddeutsche vom 27.7. reisen die Deutschen so viel wie nie dieses Jahr... Wenn Sie Ihren Urlaub noch nicht geplant haben, denken Sie an's Klima. Viele Destinationen lassen sich einfach und oft zeitsparend ohne Flugzeug oder PKW erreichen. Haben Sie schonmal darüber nachgedacht Mallorca per Bahn (bis Barcelona) und Schiff zu befahren oder nach Paris mit dem Nachtzug zu fahren? Inspirationen bietet z.B. vertraeglich-reisen.de
 
Tipp 2: Sommertipp gegen die Hitze
Besonders wenn Sie zuhause oder im Büro eine Klimaanlage aktiviert haben: lüften Sie nur in den etwas kühleren Morgen- und Abendstunden.
Schalten Sie alle elektrischen Geräte, die Sie nicht verwenden (Drucker, PC, etc.) aus, damit deren Abwärme den Raum nicht weiter erhitzt.
 
Tipp 1: Ökostrom - ja bitte!
Noch immer nicht umgestiegen? Es gibt viele gute und auch preiswerte Alternativen zum Strom der Stadtwerke.
Sie wissen nicht zu welchem Anbieter wechseln? Hier finden Sie eine Liste und mehr Informationen zu zertifizierten Ökostromanbietern. Grüne Energie