Unsere Projekte

Biogas selbst gemacht - Kuhdung und Ernteabfälle werden hier gemischt. Foto: Püschner/Brot für die Welt

Projekttypen

Alle Kompensationsprojekte der Klima-Kollekte unterstützen entweder den Ausbau erneuerbarer Energien oder tragen zur Steigerung der Energieeffizienz bei.
Klima-Kollekte strebt eine Mischung verschiedener Projekttypen an. Kriterien sind die Größe eines Projekts und damit die Menge eingesparter Emissionen, die Art eines Projektes und die geographische Lage.
Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst, Misereor und die Nordkirche Weltweit fördern Projekte in Ländern des Südens durch eigene Projekte mit ihren Partnerorganisationen vor Ort. Verwendet wird eine Mischung aus Zertifikaten nach dem Clean Development Mechanism (Certified Emissions Reductions - CER) und dem Freiwilligenmarkt (Voluntary Emission Reductions – VER) auf Gold Standard Niveau.

Woher stammen die Zertifikate?

Die Zertifikate, die Klima-Kollekte für die Kompensationen verwendet, werden nicht am Markt erworben, sondern von den Gesellschaftern eingebracht. Sie erzielen die Zertifikate, indem sie gemeinsam mit Partnern vor Ort Emissionseinsparprojekte entwickeln und durchführen und/oder ihre Partnerorganisationen bei der Entwicklung und Durchführung finanziell unterstützen. Klima-Kollekte profitiert hier von ihrer Anbindung an die Kirchen: So kann sie langjährige, gleichberechtigte Beziehungen zu Projektpartnern in den Entwicklungsländern und in Osteuropa nutzen.
 
Mehr über unsere Kriterien und Zertifizierungsprozesse

Energieeffiziente Kocher in Lesotho

Die überwiegende Fläche von Lesotho ist geprägt von Hochebenen, in denen bereits weite Teile des Buschwaldes abgeholzt sind. Klimawandel und Übernutzung der Ressourcen gefährden zusätzlich die Lebensgrundlagen.
Dies Projekt erfährt die erste Anschubfinanzierung aus dem Kleinstprojektefonds der Klima-Kollekte.

Energieeffiziente Öfen in Kenia

Drei Viertel der kenianischen Bevölkerung bestreiten ihren Lebensunterhalt aus Landwirtschaft und Viehzucht und sind damit auf eine intakte Umwelt angewiesen. Klimawandel, Abholzung und die Übernutzung der Ressourcen gefährden ihre Ernährung. Gewisse Arbeitsmethoden verstärken die negativen Einflüsse. Dazu gehört das Kochen auf offenem Feuer: Es braucht viel Holz und fördert damit die Abholzung.

Biogasanlage

Der Distrikt Kolar ist eines der wenig entwickelten Gebiete Indiens. Die Familien befeuern zum Kochen traditionelle Öfen mit Brennholz, das in der Region sehr knapp ist und mit teurem, schadstoffreichem Kerosin.

SEDS Biogas CDM project for the rural poor

Der Distrikt Anantapur ist stark von Dürren gefährdet und seine natürlichen Ressourcen sind nahezu aufgebraucht. 98% der ländlichen Bevölkerung nutzen zum Kochen Lehmöfen, die mit Holz befeuert werden, 90% davon ist nicht erneuerbare Biomasse. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Holz aufgebraucht ist.